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Aktuelle Meldungen

Qualitätssicherung/Evaluation

TanzZeit stützt sich auf ein eigenes, umfangreiches und langjährig erprobtes Konzept der Qualitätssicherung. Jeder neue Künstler, der bei TanzZeit aufgenommen wird, durchläuft die Phasen der Qualitätssicherung, vom Assistieren über Gruppencoaching („Sharing“) und individuelle Fachbegleitung bis hin zur Teilnahme an einem breiten Angebot an Fortbildungen. 

In regelmäßigen Treffen für Künstler fördert TanzZeit zudem den Erfahrungs­austausch unter­einander und gibt durch Einträge der Künstler in die vom Bundesverband Tanz in Schulen e.V. entwickelte Projektdatenbank Einblick in Struktur und Inhalt der Projekte.

TanzZeit hat mehrere Formate für die Fortbildung von Schullehrkräften entwickelt. Die Erfahrung zeigt, dass Lehrer-Fortbildungen ein vielversprechendes Instrument sind, um Skepsis zu überwinden und Begeisterung für Tanz zu entfachen. Zudem wird die Arbeit von TanzZeit effektiver, wenn mehrere Klassen pro Schule für die Teilnahme gewonnen werden können. Fortbildungen an einer Schule sind gut geeignet, um TanzZeit einem großen Teil des Kollegiums vorzustellen und Akzeptanz und Interesse zu wecken.

TanzZeit ist darauf bedacht, Strukturen immer weiter zu verbessern und in seiner Entwicklung nicht stehenzubleiben. Die kontinuierliche Weiterbildung der unterrichtenden Tänzerinnen und Tänzer ist auf der einen Seite essenziell für das Projekt und bietet auf der anderen Seite professionellen Tänzern die Möglichkeit, ihr Wissen auszubauen und das eigene Arbeitsfeld auszuweiten. Aus der praktischen Arbeit entwickeln sich stetig individuelle Formate der Qualitäts­sicherung.

Die aktuellen Qualitätssicherungsmodule von TanzZeit im Einzelnen finden Sie hier:
Qualitätssicherungsmodule von TanzZeit für Künstler in Schulen 

Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Tanz in Schulen e.V.

TanzZeit ist Gründungsmitglied des Bundesverbands Tanz in Schulen e.V. Verschiedene Mitarbeiter engagieren sich in bundesweiten Arbeitsgemeinschaften für die Themen Qualitätssicherung, Weiter- und Ausbildungskonzepte sowie Evaluation. Unter anderem wurde intensiv an der gemeinsamen Entwicklung eines Qualitätsrahmens für Tanz in Schulen mitgewirkt.

Kooperationen

Im Rahmen der Kooperation mit dem Programm Kulturagenten für kreative Schulen wurden – zum Teil im Rahmen von Tagungen – verschiedene Workshops für Schulleiter, Lehrer, Kulturagenten und Kulturbeauftragte entwickelt.

TanzZeit und die Berliner Tanzfabrik sind mit einer Fortbildungs-Reihe eine mehrjährige Kooperation eingegangen, die sich vornehmlich an Pädagogen und Künstler mit Erfahrung im Bereich Tanz in Schulen oder Kultureller Bildung richtet. 

Praxis und Reflexion über Vermittlungsstrategien

TanzZeit möchte seinen Künstlern ermöglichen, sich mit dem aktuellen Stand der Forschung auseinanderzusetzen und diesen ggf. auf die eigene Praxis anzuwenden. In dieser Hinsicht startete TanzZeit z.B. im Jahr 2011 gemeinsam mit Nik Haffner (1994-2000 Tänzer bei William Forsythe, Choreograf und künstlerischer Direktor des Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin) ein umfangreiches Recherche-Projekt zur Anwendung der Improvisation Technologies-Methode von William Forsythe auf Tanz in Schulen. Die Einbindung dieser Methode in ein komplexes Netzwerk aus Ausbildung, Einflüssen und künstlerischer Zusammenarbeit wurde fokussiert, um bestimmte Inhalte an verschiedene Altersstufen vermitteln zu können.

Beim Tanzkongress 2009 wurde die praktische Anwendung der damals mit dem Bundesverband Tanz in Schulen e.V. erarbeiteten Qualitätsstandards anhand einer Lecture Demonstration von den Choreografen und Tanzvermittlern Livia Patrizi und Florian Bilbao erprobt. Beim Tanzkongress 2013 gestaltete TanzZeit einen weiteren Beitrag. Murat Alkan und Felix Schulze, die beide über die Teilnahme an der TanzZeit-Jugendcompany zum zeitgenössischen Tanz gekommen sind, unterrichteten vor Publikum eine Düsseldorfer Schulklasse. Anschließend wurde in Labors mit verschiedenen Experten über Potenziale, Perspektiven und Schwierigkeiten tanzkünstlerischer Vermittlung diskutiert.

Hier bekommen Sie Einblick in den Beitrag zum Tanzkongress 2009.

Studie „Der Einfluss musisch-kreativer Projekte auf die schulische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“

Im Jahr 2009 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Freie Universität Berlin beauftragt, ausgewählte TanzZeit-Projekte wissenschaftlich zu begleiten. Ein Team aus dem Arbeitsbereich Schul- und Unterrichtsforschung hat die anspruchsvolle Aufgabe übernommen, ein Forschungsprojekt mit dem Titel „Der Einfluss musisch-kreativer Projekte auf die schulische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“ zu konzipieren und durchzuführen. Zentrale Ergebnisse finden Sie hier.