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↓ Tanzkomplizen

Aktuelle Meldungen

Tanzspielzeit ist abgeschlossen - TANZKOMPLIZEN ahead!

Wir bedanken uns bei unseren Förderern, bei allen 10 Choreografen und Choreografinnen, bei allen Tänzern, Technikern und sonstigen Beteiligten der Tanzspielzeit Podewil im Jahr 2016! Und wir freuen uns, auch 2017 weitermachen zu können, diesmal mit Förderung der Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten. Tanzspielzeit wird zu TANZKOMPLIZEN! Alle Informationen über unser Programm finden Sie ab sofort auf dieser Website.

 

 

Tanzspielzeit Podewil: Das "Finale" im Januar

Im Januar werden die letzten Produktionen der Tanzspielzeit Podewil gezeigt: Lara Martellis "As Nora on the Pavement" und "Spielräume" von s h i f t s/art in movement (David Brandstätter und Malgven Gerbes). Im März geht es dann weiter - die TanzKomplizen kommen!

Die Vorstellungsdaten:

20.01.2017, 10.30 Uhr & 19 Uhr

21. 01. 2017, 17 Uhr

KARTENRESERVIERUNGEN unter info(at)tanzzeit-berlin.de oder 030/24749791 zum Preis von 10 bzw. 5 Euro.

Wie immer spielen wir im Tanzstudio des Podewil, Klosterstr. 68, 10179 Berlin.

Der Tanzspielzeit können Sie auch auf Facebook folgen!

 

„As Nora on the Pavement“ von Lara Martelli

 

Anfang des letzten Jahrhunderts etablierte sich die  neue künstlerische Form „Tanz der Moderne".
Dieser hat den Tänzerinnen dieser Epoche viel zu verdanken. Sie haben den Wandel der Gesellschaft mitgestaltet und miterlebt. Davor waren Balletttänzerinnen als entrückte Bühnengeschöpfe zwar wertgeschätzt worden, mussten aber in der Realität ihren Lebensunterhalt oftmals als Mätressen verdienen. Dagegen hatten die Tänzerinnen der Moderne mit ihrer Kraft und Eigeninitiative den Tanz als ernstzunehmenden künstlerischen Beruf etabliert.    

 

Der „neue Tanz“ basierte immer noch auf Bewegung, versuchte aber auch einen Lebenssinn und ein Weltbild darzustellen. Die Tänzerinnen befreiten sich von überkommenen Regeln und Konventionen, suchten nach neuen Inhalten und experimentierten mit neuen ästhetischen Möglichkeiten. Der weibliche Körper – in seiner natürlichen Schönheit, Hässlichkeit und Ausdrucksstärke – hat viele Künstler dieser Zeit inspiriert.

 Lara Martelli in der Performance „Rasant“ in Pesaro (2016)

In „As Nora on the pavement“ erweckt Lara Martelli Bilder von Tänzerinnen verschiedener Künstler dieser Zeit, von Degas bis Schiele, zu neuem Leben. Die Tanz-Ikonen werden als Projektionen des Videokünstlers Andrea Familari zur Vorlage für Martelli. Sie verschmilzt mit den Bildern und „verflüssigt“ diese Formen zu einem spannungsvollen Tanzreigen, wobei sie die gesamte Bandbreite von einfacher Tänzer-Position bis zur ausdrucksvollen Tanz-Extase zeigt.

Choreographie und Performance: Lara Martelli  Dramaturgie/Künstlerische Mitarbeit: Ulrich Huhn  Musik: F. Perletta - Daniele De Santis Video: Andrea Familari

 

„Spielräume“ von s h i f t s - David Brandstätter & Malgven Gerbes

Eine echte Begegnung ist wie eine Kollision. Nicht planbar, wie sie ausgeht. Sicher ist, dass man sich verformt, verbeult, verändert. Die beiden sich Begegnenden tragen dann eine Spur des Anderen mit sich herum; vielleicht für immer. Und genau das ist es, was eine Begegnung für uns interessant macht. Begegnungen verändern uns und die Dinge, die wir beobachten, in einer Weise, die wir spüren und nachvollziehen können. Denn im Rahmen einer Kollision finden Veränderungen ganz bewusst statt, und somit werden sie zu einer Chance, Neues zu entdecken und Dinge zu verstehen.

S h i f t s – art in movement: Spielräume (Foto: Cécile d’Orleans)

 

Begegnen können sich Menschen, aber auch Ideen oder verschiedene Vorstellungen von Wahrheit oder Gerechtigkeit.

Für solche Zusammenstöße braucht es einen Raum. Es ist ein Spielraum nötig für Gedanken, Ideen und Bewegungen, in dem sie aufeinandertreffen. 

Choreografie: David Brandstätter, Malgven Gerbes Tanz: Tanz: David Brandstätter, Howard Katz, Ixchel Mendoza Hernandez, Malte Peter, Antonio Quilles

 

 

Wir freuen uns auf den November mit Choreografien von An Boekman und Hanna Hegenscheidt

Im November kommen die Produktionen für unsere jüngsten Zuschauer auf die Bühne des Tanzstudios im Podewil - die Arbeiten von An Boekman und Hanna Hegenscheidt richten sich an ein Publikum ab 6 Jahren!

Die Vorstellungsdaten:

23.11.2016, 10.30 Uhr

25.11.2016, 10.30 Uhr & 18 Uhr

26.11.2016, 17 Uhr

KARTENRESERVIERUNGEN unter info(at)tanzzeit-berlin.de oder 030/24749791 zum Preis von 10 bzw. 5 Euro.

Wie immer spielen wir im Tanzstudio des Podewil, Klosterstr. 68, 10179 Berlin.

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„Kartoffeln schälen in Wuppertalvon An Boekman

Es gibt eine Menge Missverständnisse, Illusionen und blindes Wollen während einer Tänzer/-innenkarriere. Es gibt das Glück, die Schmerzen, die Begeisterung, eine wackere Ziellosigkeit und vor allem: die Unfähigkeit, zu resignieren. Zehn Jahre Ausbildung und dann auf der Bühne Kartoffeln schälen oder staubsaugen dürfen. In Wuppertal!

Leicht wie ein Comic und spielerisch grotesk bis hin zum Slapstick.

Choreografie: An Boekman Tänzerinnen: Iris Sputh, Dominique Rosales

(Altersgruppe: 6 – 8 Jahre)

 

„Wenn der Körper spricht“ von Hanna Hegenscheidt

Nicht nur ein Tänzer drückt mit dem Körper aus, was er wahrnimmt, fühlt oder denkt. Wir alle sprechen, außer mit Worten, auch mit unserem Körper. Wie geht das? Sind wir deshalb alle irgendwie Tänzerinnen und Tänzer?

Der Schauspieler und Tänzer Chris Daftsios und die 6-jährige Lotta treten miteinander in einen Dialog der Sinne. Sie spielen, machen Witze und sprechen mit ihren Körpern. Diese Bewegungssprache erzählt vom Spaß, Stress und Selbstverständnis des Körpers sich auszudrücken.

Choreografie: Hanna Hegenscheidt Performance: Chris Daftsios, Lotta Hegenscheidt

Im September geht es weiter - Tanzspielzeit Podewil geht in die dritte Runde!

Wir sind aus der Sommerpause zurück und freuen uns, im September die nächsten Produktionen unserer Reihe "Beruf: Tanz" zu präsentieren:

Die Vorstellungsdaten:

28.9.2016, 10.30 Uhr

30.9.2016, 10.30 Uhr & 19 Uhr

01.10.2016, 17 Uhr


KARTENRESERVIERUNGEN unter info(at)tanzzeit-berlin.de oder 030/24749791 zum Preis von 10 bzw. 5 Euro.

Wie immer spielen wir im Tanzstudio des Podewil, Klosterstr. 68, 10179 Berlin.

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Zu sehen gibt es diesmal Choreographien von Florian Bilbao und Martin Nachbar, beide Stücke sind für Menschen ab 8 Jahren geeignet.

 

„Autobiographie eines ganz normalen Menschen“ von Florian Bilbao

Am Tag vor deiner Geburt warst du auf der Bühne und sie hat dich immer begleitet. Jetzt stehst du da, fast 40 Jahre später, immer noch auf der Bühne. Was hat sich dann verändert?
Durch Geschichten, Erinnerungen und Gedanken werde ich eine Auseinandersetzung zwischen dem Kind, das ich war, und dem Künstler, der ich bin, präsentieren.

Choreographie, Tanz: Florian Bilbao Kostüme: Sebastian Ellrich

 

„Männer tanzen“ von Martin Nachbar

Wieso tanzen Männer eigentlich? Mal abgesehen davon, dass diese Frage für alle Menschen, also auch für Frauen, zu stellen interessant wäre: Was bringt Männer dazu, sich in diesem immer noch mehrheitlich von Frauen aufgesuchten Berufsfeld zu bewegen? Antworten darauf gibt es wahrscheinlich so viele wie Männer, die tanzen. Und sicherlich sind diese Antworten auch in den Tänzern selber versteckt. Eine komplexe Angelegenheit. Zwei Männer, Martin Nachbar und Felix Marchand, stellen sich der Herausforderung.  Sie werden synchron oder kontrapunktisch, in körperlichem Kontakt oder getrennt voneinander tanzend und auch still stehend, sitzend oder liegend – über ihre Beweggründe zu tanzen sprechen: Wie hat alles angefangen? Warum? Wieso haben wir weitergemacht? Was bewegt uns jetzt, Tänze zu machen und damit auf die Bühne zu gehen? Lohnt sich das? Was macht man, wenn man älter wird? Und vor allem: Macht das überhaupt Spaß, so als Mann auf der Bühne herumzuhüpfen?

Choreographie: Martin Nachbar Tanz: Martin Nachbar, Felix Marchand Dramaturgie/Assistenz: Zoe Knights

Tanzspielzeit Podewil im Mai - Choreographien von Grayson Millwood, Gavin Webber und Josep Caballero García

Es ist wieder so weit - nach der erfolgreichen Eröffnung im April laden wir auch im Mai wieder zu den Vorstellungen der Tanzspielzeit Podewil! Diesmal zeigen wir am 25.5., 27.05. und 28.05. Produktionen von Grayson Millwood und Gavin webber sowie Josep Caballero. Beide Produktionen sind besonders für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Alle Termine können Sie unserem Flyer entnehmen.

Der Tanzspielzeit Podewil können Sie auch auf Facebook folgen.

KARTENRESERVIERUNGEN unter info(at)tanzzeit-berlin.de oder 030/24749791

Die Vorstellungsdaten:

25.05. - 10. 30 Uhr

27.05. - 10.30 und 19 Uhr

28.05. - 17 Uhr

 

"Collaboration" von Grayson Millwood und Gavin Webber

Was ist ein guter „Kollaborateur“? Und wo beginnt künstlerische Kollaboration?

Gavin Webber und Grayson Millwood haben bereits „aus Spaß an der Freude“ an Projekten zusammengearbeitet, bevor sie das, was sie taten, selbst ernst nahmen. Alberne Videos im Schnee und die Schaffung einer Unter-Wasser-Lounge waren keine Arbeit, es war ein Spiel.

Ist es möglich „Spiele“ ernst zu nehmen?

In den letzten 15 Jahren haben sie Zusammenarbeit zum Kern ihres Schaffens gemacht. In dieser Zeit haben sie einerseits frustrierende Kollaborationen erlebt, an deren Ende sie sich leer fühlten, und andererseits Arbeiten kreiert, auf die sie sehr stolz sind und während derer sie sich fühlten, als würden sie spielen.

Letztes Jahr erhielten sie die Förderung für die Gründung einer Company in Australien, die Zusammenarbeit durch ein Netzwerk von Künstlern aus aller Welt erleichtern soll, und sie stoßen noch immer auf dieselbe Frage: Was ist ein guter „Kollaborateur“?

Mit Ausschnitten aus Live-Performances, Videos, Fotos und so vielen Worten wie nötig werden Gavin und Grayson ihre Geschichte und ihre Faszination für Zusammenarbeit sichtbar machen.

Choreografie/Tanz: Grayson Millwood, Gavin Webber

 

"Ich bin doch mehrere!" von Josep Caballero García

Viele Berliner Jugendliche wachsen gleichzeitig in zwei oder mehr Kulturen auf. In solchen „Mischungen“ groß zu werden, kann sowohl spannend als auch anstrengend sein, da Fragen nach „Heimat“ und „Identität“ sich vielleicht nicht ganz so eindeutig beantworten lassen.

Vor diesem Hintergrund tauschen sich zwei erwachsene Tänzer anhand von persönlichen Texten und Bewegungen unterschiedlicher Traditionen über Migration, ihre eigenen vielfältigen kulturellen Identitäten sowie ihre unterschiedlichen Tanzerfahrungen  aus.

Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Identitäten dient u.a. als Metapher für den Beruf des Tänzers. Auf der Bühne haben wir die Gelegenheit, unterschiedliche Rollen in uns zu entdecken. Welche Rolle passt zu mir? Was kann ich alles sein? Wer bin ich gerne?

Ziel ist es, Jugendliche (und Erwachsene) für dieses Thema zu sensibilisieren und einen humorvollen Blick auf die Vielfalt des Seins zu werfen. Der Tanzberuf wird als eine Möglichkeit aufgezeigt, in viele unterschiedliche Rollen schlüpfen zu können.

Choreografie: Josep Caballero García, Tanz: Sarah Bouars, Josep Caballero García, Dramaturgie: Martina Kessel, Assistenz: Anne Poncet Staab

(Altersgruppe: 12 und älter)

 

 

Tanzspielzeit Podewil im April: Choreografien von Ante Pavic und Ulrich Huhn

Am 27.4., 29.4. und 30.4. präsentieren wir die ersten zwei Arbeiten der Tanzspielzeit Podewil, Stücke von Ante Pavic und Ulrich Huhn. Beide nähern sich dem Spielzeitmotto "Beruf: Tanz" auf ganz verschiedene Art und Weise.

 

Alle Vorstellungen finden im Tanzstudio des Podewil in Klosterstr. 68 (Berlin-Mitte) statt.

 

 

"FelixGraysonJosephine" von Ante Pavic

Portraits von Menschen, in diesem Fall von Tänzern, geben einen Einblick in deren Leben und zeigen Konflikte, die es dem Zuschauer oder Betrachter ermöglichen, zwischen den Zeilen aus dem Leben der Tänzer zu lesen. Die Tänzer/-innen, die Ante Pavi? zu dieser Soloperformance inspirieren, sind Freunde, die mit Choreographen wie Boris Charmatz, Meg Stuart und Sasha Waltz gearbeitet haben oder immer noch mit ihnen arbeiten. Durch das Material, das diese Tänzer/-innen Ante zur Verfügung stellen – Sequenzen aus den Arbeiten der genannten Choreographen/-innen und erzählerische Einblicke in ihr Leben – wird er ein Teil ihrer Geschichte und zu einer Art „lebendem Archiv“. Wer sind die Tänzer/-innen, über die er erzählt und tanzt? Wann haben sie angefangen zu tanzen? Wie leben sie? Welche Konflikte gab es in ihrer Karriere? Wie sind sie auf die Choreographen gestoßen, mit denen sie gearbeitet haben oder arbeiten? Wie haben sie die Zusammenarbeit erlebt? Und nicht zuletzt - was hat das mit dem Performer selbst, mit dem Tänzer Ante Pavi? zu tun?

Konzept/Tanz: Ante Pavic Kollaborateure: Josephine Evrard, Grayson Millwood, Felix Mathias Ott Dramaturgie und künstlerische Beratung: Natalia Torales Kostüm: Ante Pavic

 

 

„Aua: Eine Ode an das Spiel, den Zauber und den Schmerz“ von Ulrich Huhn

Im Stück wird der körperliche und seelische Einsatz verhandelt, den ein/e Tänzer/in aufbringt um zu verführen und zu zaubern. Untersuchungsgegenstand ist die Wechselbeziehung von Tanz und Stimme. Dabei ist die Stimmzauberin Johanna Peine Impulsgeberin, sowohl im Prozess als auch auf der Bühne. Der Tänzer Francisco Cuervo bewältigt mit ihr eine „Tour de force“ gelebter tänzerischer Erfahrungen, wobei Erinnerungen, Wahrnehmungen, Gedanken und Vorstellungen stimmlich verlautbart werden. Dabei geht es weniger um biographische Dramatik, sondern vielmehr um eine abstrakt-komische Symphonie der Sinne.

Choreografie/Konzept: Ulrich Huhn Vocal Coach: Johanna Peine Tänzer: Francisco Cuervo


KARTENRESERVIERUNGEN unter info(at)tanzzeit-berlin.de oder 030/24749791

 

Tanzspielzeit Podewil wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und entsteht in Zusammenarbeit mit der Kulturprojekte Berlin GmbH.

         

 

 

Die erste Tanzspielzeit Podewil geht an den Start!

 

Tanzspielzeit Podewil etabliert einen neuen Raum in der Berliner Kulturszene, der professionellen Tanz kontinuierlich für junges Publikum zugänglich macht. Im Studio des Podewil entsteht Tanzkunst für eine altersübergreifende Menschenvielfalt – sie wird gezeigt, reflektiert und diskutiert. Auch wird zeitgenössische Kultur durch Kooperation mit Schulen auch für solche jungen Zuschauer greif- und sichtbar, die von Hause aus keinen oder erschwerten Zugang dazu haben. Umgekehrt treten Künstler in direkten Kontakt mit einem Publikum außerhalb der Nischenkultur – Tanzspielzeit verschmilzt kulturelle Bildung mit Tanz in seiner zeitgenössischen Vielfalt.

Insgesamt 10 Choreografinnen und Chroeografen widmen sich in der ersten Spielzeit dem Motto "Beruf: Tanz". Eine Programmübersicht finden Sie hier.

TICKETS bestellen Sie bitte unter info(at)tanzzeit-berlin.de oder telefonisch unter 030/24749791.

Auf dem Laufenden bleiben Sie auch über unsere Facebook-Seite.

 

Die Tanzspielzeit Podewil wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Wir danken auch der Kulturprojekte Berlin GmbH für ihre Unterstützung.